Fotos by Timea Szöke, Kennel: www.khyannes.hu
Geschichte
Der Ariège-Vorstehhund stammt höchstwahrscheinlich von den alten französischen Braquen ab. Die im 19. Jahrhundert vorgenommenen Kreuzungen mit Braquen südländischer Herkunft mit weißem und orangefarbenem Fell verliehen ihnen mehr Leichtigkeit und Dynamik. Der Bestand war aufgrund der Weltkriege geschrumpft, aber einige Jäger aus der Ariège nutzten ihn weiterhin, was ein vollständiges Verschwinden der Rasse verhinderte. Im Jahr 1990 beschloss ein Team von Züchtern, sich seinem Überleben und seiner Erneuerung zu widmen.
Allgemeines Erscheinungsbild
Braccoider Typ. Sein Knochenbau ist kräftig, aber ohne übermäßige Schwere, robust und von starkem Aussehen. Die Körperlänge ist etwas größer als die Widerristhöhe. Die Länge des Schädels ist fast so lang wie der Fang (+/- 1 cm). Der Kopf muss lang, gut geformt und an den Jochbogen eher schmal sein. Die Haut ist leicht locker. Man bevorzugt Tiere mit trockenen Läufen, markanten Muskeln und gut definierten Linien. Sein weißes Fell, das mit falbfarbenen Flecken in verschiedenen Schattierungen oder sogar braun gesprenkelt ist, verleiht ihm zusammen mit seiner Größe ein vornehmliches und edles Aussehen. Die Haut ist geschmeidig, aber nicht zu locker. Die Hündinnen sind in der Regel leichter.
Haarkleid
Kurz, eher dick und reichlich vorhanden, glänzend, feiner und glatt am Kopf und an den Ohren. Durchgehendes Fell mit sehr ausgedehnten oder invasiven weißen Flecken, manchmal getüpfelt, mit allen Nuancen von blassem bis lebhaftem orangefarbenem Falb und leichtem Braun.
Rüden: 58 bis 65 cm (bevorzugte Größe 61 cm, +/- 2 cm).
Hündinnen: 54 bis 63 cm (bevorzugte Größe 59 cm, +/- 2 cm).
Wesen
Für jede Art der Jagd geeignet; Stabil und gesellig gegenüber Menschen und anderen Hunden. Er ist für alle Jagdarten geeignet, widerstandsfähig, folgsam und leicht auszubilden.









