Trauer um Ehrenpräsidenten Adi Schrotter




Am Sonntag, 16.04.2023 wurde beim Verein der kleinen und großen Münsterländern in der Steiermark eine Bringtreue Prüfung abgehalten. Katja Ulz war mit Daenerys vom Helmriegel zur Prüfung gemeldet. Das Los entschied über das zu bringende Stück. Daenerys brachte nach wenigen Sekunden den für sie im Vorfeld ausgelegten Fasan und hat somit die Bringtreue Prüfung bestanden. Mehr dazu im nächsten Kurier!

Frau Margit Kleinhansl und ihr Barbetrüde Darwin Junior Lackie Splendorki dit „DARWIN“ haben Anfang April einen Ausflug zum Gardasee gemacht und in Montichiari die internationale Hundeausstellung besucht. Der Richter La Barbera Antonino war sichtlich begeistert und hat Darwin das CAC, CACIB und BOB verliehen!

Was für ein erfolgreiches Wochenende auf der IHA Salzburg für Duc des Bècassiers vom Helmriegel. Draußen schlechtes Wetter (Dauerregen), drinnen schöne Hunde. Und mitten drin ein kleiner Epagneul Picard, für den es besser nicht hätte sein können. Von den internationalen Richter:innen besonders gelobt, holt Duc – zusammen mit Besitzer Markus – an beiden Tagen der Doppel-CACIB Show das Vorzüglich, CACA, CACIB und BOB. Offenbar fanden die irische Richterin und ihr rumänischer Kollege großen Gefallen an diesem Arbeitshund.
Besonderer Erfolg: Am Samstag wurde Duc im Ehrenring sogar auf Platz 5 der Gruppe FCI7 platziert. Für Franzosen und vor allem französische Jagdhunde eine höchst seltene Situation.


Rebecca Kleinhansl, 11Jahre alt und ihr Barbetrüde „Darwin Junior Lackie Splendorki“ begeisterten am 18.03 auf der IHA in Premstätten: Darwin bekam im Ring unter Richterin Daila Rocchi (HR), das CACA, CACIB und BOB.
Rebecca präsentierte Ihren Darwin im Anschluss im Ehrenring in dem Wettbewerb „Juniorhandling Altersgruppe 1“ unter Richterin Caroline Garhöfer und erreichte den 1. Platz!
Tolle Präsentation, tolles Team!





Bei der IHA (internat. Hundeausstellung) Graz werden am Samstag 18.3. (unter anderem) die FCI Gruppe 7 (Vorstehhunde) und FCI Gruppe 8 (Barbets!) gerichtet. Ich werde am Samstag vor Ort sein und würde mich freuen, wenn wir dort ein kleines Treffen veranstalten könnten, egal ob ihr mit eurem Hund als Besucher kommt oder als Teilnehmer der Ausstellung. Für diejenigen, die noch keinen Formwert (Beurteilung des Exteri- eurs) haben oder den österr. Jugendchampion
oder Champion anstreben, bitte unbedingt zur Ausstellung anmelden. Meldeschein bzw. Möglichkeit zur Onlinemeldung findet ihr unter www. oekv.at > ÖKV Show. Bei Fragen könnt ihr euch jederzeit gerne bei mir melden.
Eure Diana
P.S.: Gültige Tollwutimpfung (laut Ausstellungsordnung erst 30 Tage nach Impfung) für den Einlass für alle Hunde verpflichtend!
– von Diana Nadolph
Kurz vor Ostern wurde meine Barbet-Hündin „Tessa“ (Cia vom Burgerwald) läufig, ein guter Monat früher als vorgesehen.
Somit wurde bereits die geplante Deckung zum Nervenkitzel, denn ich hatte bald darauf einen beruflichen Termin in Deutschland, den ich unbedingt wahrnehmen musste, und der theoretisch mit den Stehtagen der Hündin zusammentreffen hätte können. Somit wurde ein Plan A und ein Plan B geschmiedet und der Rüdenbesitzer informiert. Der zweite Stress – der Rüde fuhr auf Urlaub und stand nur zur Verfügung, wenn die Stehtage bis zu einem bestimmten Datum gewesen wären. Somit mussten weitere Backups geschmiedet werden. Ersatzrüden wurden gesucht, was sich aus den verschiedensten Gründen nicht als einfach erwies.
Schließlich war Plan B Rüde gefunden, die Progesteronwerte verliefen so, dass die befürchtete Kollision mit dem beruflichen Termin nicht stattfand und ich fuhr von dort dann gleich weiter nach Holland. Unterwegs immer wieder Progesteron messend, bis der Rüde A endgültig ausgeschieden war und wir dann in Holland am Meer der Dinge harrten. Da sich das alles genau in den Osterferien abspielte war das mit der Quartiersuche am Meer mit Hund auch kein einfaches (und kein billiges) Unterfangen, jedoch gelang
letztendlich alles und nach einigen Tagen unfreiwilligen (aber sehr schönen) Meeresaufenthaltes in Holland (genau zur Zeit der Tulpenblüte) konnten wir erfolgreich decken. Zu der Zeit hätte Tessa zur IBGH 3 Prüfung antreten sollen, stattdessen befanden wir uns in Holland und am Ostersamstag fuhren wir dann in einem durch von Holland wieder heim ins Waldviertel.
Ein paar Wochen später konnte die Trächtigkeit bestätigt werden und Mitte Juni kamen fünf gesunde Barbet-Welpen zur Welt (1 Rüde, 4 Hündinnen, 4 davon schwarz, eine braune Hündin). Wie das meine Hunde bisher immer taten, hielt sich Tessa genau an meinen Dienst- und Terminplan. Die Geburt begann unmittelbar nach meinem Dienst und war vor dem nächsten Termin beendet, sodass ich alle Verpflichtungen ohne Einschränkungen wahrnehmen konnte. Glück muss der Mensch manchmal auch haben.
Die zukünftigen Besitzer wurden informiert, wie bei jedem Barbet-Wurf wurde eine Whatsapp-Gruppe gegründet und ich versorgte sie täglich mit vielen Fotos und Videos über die Entwicklung der Welpen. Wie immer vergeht die Zeit viel zu schnell, das Wetter war uns hold und die Welpen konnten mit 4 Wochen in den Freiauslauf ziehen und ihre motorischen Fähigkeiten am Abenteuerspielplatz trainieren. Wie mit allen Welpen machten wir auch mit diesen Ausflügen mit dem Auto, sie lernten viele Tiere kennen (Pferde, Lama, Schweine, Ziegen etc), sie sahen Rollstuhl und Rollator, Menschen in allen Formen, Größen und Alterskonstellationen und auch verschiedenste Hundebesuche kamen zu den Barbet Welpen. So vergingen die zwei Monate viel zu rasch und schließlich wurden die kleinen Racker Mitte Au- gust von ihren neuen Besitzern abgeholt. Seither bekomme ich in unserer Whatsapp-Gruppe viele Fotos und Videos von den Welpen und sowohl ich als Tierärztin, als auch eine Welpenbesitzerin als Trainerin stehen den neugebackenen Hun- deeltern mit Rat und Tat bei Fragen aller Art zur Verfügung.
Ich freue mich schon auf den nächsten Wurf mit meiner anderen Hündin Emma (Nuphar ́s Note to Self).
– von Regina Wagner
Ein Schockmoment für jeden Hundebesitzer! So geschehen beim EPI LOUBARD DU BOIS DU DEFFOY („Lanzelot“ … kurz „Lanzo“ gerufen).
Es war Mitte Juli und ein Spaziergang durch die Donauauen mit Rauhaardackelfreundin „Lotti“ stand auf dem Programm. Nach der Rückkehr und dem Ablegen der Hunde war bald darauf abendliche Fütterung angesagt. Lanzo fraß ein paar Bissen und lief plötzlich ein paar Schritte zur Seite auf die Wiese, blieb stehen und ich glaub- te, nach seiner Haltung zu urteilen, dass er das Fressen wieder hochwürgen würde. Doch er fing auf einmal zu keuchen an, speichelte stark und ging unruhig hin und her. Dabei krümmte er den Rücken und ich hatte das Gefühl er will was rauswürgen, aber es funktioniert nicht. Noch dazu fing sich sein Bauch an aufzublähen. In die- sem Moment des Schocks stand sofort der Be- griff Magendrehung im Raum. Ich kannte dieses Problem vom Hörensagen, doch näher infor- miert über diese Problematik bei Hunden hatte ich mich noch nicht. Doch eines wusste ich – mit dem Hund so schnell wie möglich in ärztliche Behandlung.
Sofortiger Anruf bei der nächsten Tierklinik in Hain- burg. Diese Klinik ist ca. 15 km entfernt und rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende – und es war Samstag! Innerhalb einer Stunde lag Lanzo am OP-Tisch. Drei Stunden wurde er operiert. Es stellte sich heraus, dass die Milz bereits vergrößert war, aber die Behandlung erfolgte rechtzeitig. Der zuständige Arzt gab nach der OP (es war bereits Mitternacht) telefonisch Bescheid, dass die OP gut verlaufen ist und es dem Hund den Umständen entsprechend gut geht. Nach zwei Tagen konnte ich Lanzo abholen. Sei- ne Bauchdecke hatte einen ca. 15 cm langen Schnitt. Laut Arzt wurde ihm der Magen an der Bauchwand festgenäht, sodass es keine Ma- gendrehung mehr geben dürfte. Eine Woche lang bekam er jeden Tag eine Antibiotikaspritze, die Naht wurde begutachtet und nach 10 Tagen die Fäden entfernt.
Wenn es nach dem Hund ginge, wäre nach Ab- klingen der Narkose alles wieder in Ordnung. Fressen, Laufen, Springen! Jetzt kam nicht nur ich als Hundeführerin ins Spiel, sondern die ganze menschliche Familie: sechs Wochen lang kleine Futtereinheiten mehrmals am Tag geben (zu- mindest die ersten drei Wochen), immer an die Leine um das Laufen einzudämmen, in das Auto reinheben und Hundecouch blockieren um Springen zu vermeiden. Und zu guter Letzt den natürlichen Drang des Hundes, das Schlecken an der Wunde, zu verhindern. Hierzu trug er ein Hunde-Shirt, das die lange Narbe eigentlich verdeckt. Wie Lanzo es trotzdem öfters schaffte sich Zugang nur zu ein bisschen Wunde zu ermöglichen war manchmal mehr als rätselhaft.
Schlussendlich ist aber alles gut verheilt, das Fell nachgewachsen und Lanzo ein gesunder, vitaler und springlebendiger Hund in den besten Jahren (7 Jahre).
– von Regina Buresch
Im letzten Herbst fand in Tri Studne, Tschechien, das 7. Picardtreffen statt. Von unsrerem Club nahmen Doris und Rudolf Mittendorfer und Regina und Robert Vorraber mit den Picards Emersyn Spanila Jolanta, Alma Spanila Jolanta und die Epagneul Francais-Hündin Snowflake de L`Oree du Bois Bruyer teil.
Die ersten Teilnehmer fanden sich bereits am Freitag ein, der Rest ist am Samstag angereist. Es wurde fleissig geübt, die jungen Hunde konnten die Suche und das Vorstehen an der Wachtel üben, weiters wurden Fasan, Marder, Blässhuhn und Ente apportiert, den älteren Hunden hat es auch nicht geschadet, bereits Erlerntes wieder aufzufrischen. Auch die Wasserarbeit kam nicht zu kurz, der naheliegende See bietet wunderbare Bedingungen, auch zum Stöbern im Schilf.
Leider war das Wetter so miserabel, es hat fast die ganze Zeit geregnet und es war wirklich sehr kalt, sodass die Motivation bei den Hundeführern dann doch ein bisserl nachgelassen hat und sowohl der Freitag als auch der Samstag endeten wie immer gemütlich am (überdachten) Lagerfeuer beim Würstlgrillen und Bier. (das kleine Bierfass heisst übrigens auf tschechisch „Welpe“). Unsere Züchterin Johana Fojtikova hat wie bereits in den letzten Jahren alles bestens organisiert, die Anlage bietet sehr gute Trainingsmöglichkeiten, es sind Wiesen, Wälder und ein See vorhanden und es ist kein Problem, wenn dort so viele Hunde trainieren und spielend herumtoben.
Insgesamt waren 12 Epagneul Picards, 1 Epag- neul Francais, 1 großer Münsterländer und 2 Dackel vor Ort, neben dem Training ist natür- lich auch die Geselligkeit für Mensch und Hund nicht zu kurz gekommen und jedes Jahr fasziniert es mich wieder aufs Neue, dass sich 16 Hunde (Hündinnen und Rüden) untereinander so gut vertragen sodass wir alle wirklich ein entspanntes Wochenende miteinander verbringen konnten.
– von Regina Vorraber